Sommer 462

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Sommer

Sommer 462

462
Hersteller: Sommer Motorradmanufaktur
Produktionszeitraum: 2002–heute
Klasse: Naked Bike
Motor: luftgekühlter Einzylinder Viertakt-Dieselmotor
Bohrung (mm): 88,0 mm
Hub (mm): 76 mm
Verdichtung: 20,5 : 1
Hubraum (cm³): 462 cm³
Leistung (kW/PS): 8 kW (11 PS) bei 3.500 min-1
Drehmoment (Nm): 26 Nm bei 2.000 min-1
Kraftstoff: Diesel
Kraftstoffverbrauch: 1,7 - 2,7 l/100 km
Getriebe: Schaltgetriebe 4-Gang, Fußschaltung rechts
Antrieb: Sekundärantieb über Kette
Fahrwerk/Rahmen: # Einschleifen Stahlrohrrahmen, unten offen, Teleskopgabel, Schwinge mit zwei Federbeinen
Bremsen: Trommelbremse hinten, Trommelbremse oder Scheibenbremse vorne
Radstand (mm): 1400
Bereifung vorne: 3.25 - 19"
Bereifung hinten: 3.5 - 19"
Sitzhöhe (cm): 760 mm
Gewicht fahrbereit (kg): 180 kg , höchstzul. Gesamtgewicht 360 kg
Zuladung (kg): 180 kg
Tankvolumen (Liter): 13,5 l
Ähnliche Modelle: Enfield Robin, Beckedorf Enfield Diesel 440

Jochen Sommer hat darauf reagiert das es keinen Enfield-Diesel-Nachschub aus Indien mehr geben wird. Er hat sich dafür entschieden den Hatz 1B40 mit 11 PS in den bekannten Rahmen einzubauen. Das ist gegenüber der bisherigen 325er immerhin ein gewaltiger Leistungssprung. Eigentlich wäre es an der Zeit für den ersten Vergleichstest in der Dieselmotorradgeschichte. Sommers HATZ-Enfield versus Beckedorfs Lombardini-Enfield. Die Bikers Live hat in der Ausgabe 5/02 einen Fahrbericht abgedruckt. Mitlerweile heißt die Zeitschrift jedoch "Custombike". Die 462er ist mitlerweile in ganz Europa zulassungsfähig (und auch zugelassen worden). Ein kleiner Satz, der zwei prall gefüllte Aktenordner erfordert. Aber dafür kann die Sommer-Diesel problemlos überall in der EU als Neumaschine zugelassen werden. Im August 2005 findet sich bei der F.A.Z. ein Artikel zu der Maschine. Zum Jahreswechsel 2005/2006 sind deutlich über 100 Sommer-Hatze unterwegs. Die ersten Hatz-Gespanne sind ebenfalls unterwegs. Es gibt eine für den reinen Pflanzenölbetrieb umgerüstete Sommer-Hatz mit Wärmetauscher zur Pöl-Vorwärmung. Bei dieser wird ein Seitendeckel zum Dieseltank, und der eigentliche Tank wird zum Pflanzenölbunker. Auf Wunsch gibt es die Sommer-Diesel auch im Scrambler Outfit. Details dazu findet ihr auf Jochens eigener Webseite www.motorradmanufaktur.de.

Besonders beeindruckend sind dort auch die unter "Impressionen" zu findenden Bilder von Reisen, welche von Sommer-Diesel-Fahrern unternommen wurden. Nordkap, Hochgebirge ... geht alles. Wenn man sich die Tageskilometerleistungen der Jungs anschaut, dann kann man sich wirklich fragen wofür andere Motorradfahrer die zehnfache Leistung benötigen.

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